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Geschichtspfad

Der Arbeitskreis Langemarckstraße hat das Ziel sich mit der militaristischen und faschistischen Geschichte des Bremer Stadtteils Neustadt kritisch auseinanderzusetzen. Seine Hauptaufgabe ist die Konzeption und Umsetzungs eines Geschichtspfades zu der umstrittenen Langemarckstraße unter Beteiligung der AnwohnerInnen und BügerInnen sowie unter fachlicher Begleitung des Lidice-Hauses durchzuführen.


Unterstützer des Geschichtspfads
  • Ludwig Baumann, Vorsitzender Bundesvereinigung Opfer der NS Militärjustiz
  • 'Prof. Ulrich Beckerhoff, MIB
  • Beirat Neustadt
  • Beluga Shipping GmbH, Niels Stolberg
  • bras (Arbeiten für Bremen), Uwe Lange
  • Bremer Friedensforum
  • Bremer Shakespeare Company e.V.
  • Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. - AG Bremen
  • DGB Region Bremen/Bremerhaven
  • Erinnern für die Zukunft e.V.
  • Evangelische Zionsgemeinde Bremen
  • Wolfgang Evers, Gewerkschaftssekretär ver.di
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Stadtverband Bremen
  • Dr. Klaus Hübotter
  • Jüdische Gemeinde im Lande Bremen
  • Hans Koschnik, ehemaliger Bürgermeister Bremens
  • Kulturkirche St. Stephani, Louis-Ferdinand v. Zobeltitz
  • Lidice-Haus, Andrea Müller
  • Schnürschuh Theater
  • VVN-BdA Landesverband Bremen

Online-Geschichtswerkstatt

Die Online-Geschichtswerkstatt ist ein Projekt zur Archivierung und Dokumentation der militaristischen und faschistischen Geschichte in der Neustadt, sowie der Auseinandersetzungen mit dieser Vergangenheit. Die Geschichtswerkstatt ist als ein Teil des geplanten Geschichtspfades zu verstehen und hat einen entsprechend offenen Ansatz: Jede Seite der Geschichtswerkstatt können sie nicht nur lesen sondern auch bearbeiten.

Foto von dem umgestürzten Langemarck-Denkmal vor der Bremer Fachhochschule
Foto von dem umgestürzten Langemarck-Denkmal vor der Bremer Fachhochschule

Hintergrund

Als "Langemarck-Mythos" bezeichnet man die im Deutschen Reich erfolgte Verklärung eines verlustreichen Gefechts, zu dem es während des Ersten Weltkriegs am 10. November 1914 nördlich vom Ypern gekommen war.

Der "Langemarck-Mythos" hat dazu gedient, junge, noch unausgebildete Leute für den Krieg zu begeistern und sie darauf vorzubereiten sich bereitwillig für ihr Vaterland zu opfern.

Die vormaligen Straßenzüge "Große" und "Kleine Allee" sowie "Meterstraße" in Bremen wurden von den Nazis anlässlich des sog. "Langemarck-Tages" am 11. November 1937 in "Langemarckstraße" umbenannt.

Der Beirat Neustadt hat 2006 beschlosssen statt einer Umbenennung der Langemarckstrasse einen Geschichstlehrpfad einzurichten mit dem Ziel der kritischen Auseinandersetzung sowohl um die "Schlacht um Langemarck" als auch der Straßennamensgebung.

Online-Geschichtswerkstatt:
Foto eines der Straßenschilder der Langemarckstraße in Bremen
Foto eines der Straßenschilder der Langemarckstraße in Bremen

[Mehr zum Langemarck-Mythos] http://www.langemarck.net